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Wie erkenne ich die Krankheit? |
Montag, 8. November 2010
Zivilisationskrankheit Diabetes
Samstag, 7. August 2010
Vierbeiner vor der Zeckengefahr schützen
- Nach Regen sind die Schädlinge besonders aktiv
- Hunde und Katzen gegen Krankheiten schützen
- Fachhandel hält passende Lösungen bereit
Auf Regen folgen Zecken
Auf Regen folgt in der Regel nicht nur Sonnenschein, sondern auch eine vermehrte Aktivität der Spinnentiere. Nach regnerischem Wetter erklimmen sie Grashalme und warten dort auf Menschen und andere Lebewesen, um sich fallen zu lassen und an ihnen festzuklammern. Eine Gefahr stellt dies auch für Hunde und Katzen dar, die regelmäßig durch die bevorzugten Aufenthaltsorte der Parasiten streunen. Hat sich eine Zecke erst einmal im Fell festgeklammert, folgen Zeckenbisse und mitunter gefährliche Infektionserkrankungen. Zecken können Krankheiten wie die Babesiose übertragen. Dabei zerstören die Erreger rote Blutkörperchen und verursachen damit eine Blutarmut (Anämie). Im schlimmsten Fall kann dies zum Tod des Tieres führen. Auch die gefürchtete Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann ein Zeckenbiss verursachen.
Vorsorgen ist wichtig
Kann der Spaziergänger durch entsprechende Kleidung – etwa lange Hosen – und aufmerksames Verhalten vorsorgen, so sind Hunde oder Katzen den Zecken schutzlos ausgesetzt. Es sei denn, man nutzt auch hier angemessene Lösungen.
Im Fachhandel gibt es zahlreiche Präparate, die Parasiten wie Zecke und Flöhe abhalten. Anti-Zecken-Sprays etwa. Oder so genannte „Spot on“-Präparate, die direkt auf die Haut des Tieres aufgetragen werden und ihren Wirkstoff einige Wochen lang über Haut und Fell abgeben. Zecken werden damit binnen kürzester Zeit abgetötet. Auch Halsbänder für Hunde und Katzen, die stetig einen Wirkstoff gegen Parasiten abgeben, sind eine Möglichkeit der Prävention. Zeckenhaken oder –zangen sind ein gutes Mittel, um die Schädlinge sicher zu entfernen; ohne dass sie zerquetscht werden und dabei gefährliche Krankheitserreger absondern.
http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Goldene Regeln für den Urlaubsspaß mit dem Heimtier
Tierbesitzer sollten rechtzeitig planen // Verantwortungsvolle Pflege des Heimtiers wichtig
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Für viele Heimtierbesitzer stellt sich die Frage, wer auf das tierische Familienmitglied aufpasst oder wie sich eine Reise mit Tier für alle Beteiligten am besten gestaltet. Mit ein paar goldenen Regeln steht dem vollendeten Urlaubsspaß nichts im Wege.
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Für viele Heimtierbesitzer stellt sich die Frage, wer auf das tierische Familienmitglied aufpasst oder wie sich eine Reise mit Tier für alle Beteiligten am besten gestaltet. Mit ein paar goldenen Regeln steht dem vollendeten Urlaubsspaß nichts im Wege.
Fall 1: Das Tier wird zu Hause gehütet
Am günstigsten ist es natürlich, wenn Familie, Freunde oder Nachbarn Heimtiere hüten. Insbesondere für Katzen, Kleintiere oder Ziervögel ist es am besten, wenn sie in der gewohnten Umgebung bleiben. In diesem unproblematischen Fall gilt es vor Antritt der Reise ein paar Kleinigkeiten zu überprüfen. Bei Katzen, die sich auch im Freien aufhalten, und bei Hunden sollten die Impfungen überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Ebenso wie die Antizecken- und Flohprophylaxe. Ganz gleich, ob Fisch, Vogel oder Vierbeiner: Für alle Heimtiere sollte außerdem das Lieblingsfutter in ausreichender Menge bereitgestellt werden. Aquarianer können bei Kurztrips zudem auf Futterautomaten zurückgreifen, die ihre Zierfische - per Zeitschaltuhr gesteuert - versorgen.
Tierbesitzer sollten die Person, die sich mit der Pflege befasst, über die Gewohnheiten ihres Tieres informieren und für den Notfall die eigenen Kontaktdaten sowie die des Tierarztes hinterlassen.
Fall 2: Das Tier wird an anderer Stelle gepflegt
Natürlich kann man seine Tiere auch in private Pflege abgeben. Wichtig dabei ist, sich vorher die Umgebung anzuschauen, in der sich die Tiere aufhalten und sich darüber zu informieren, wie sie gepflegt werden. Hier bietet es sich an, professionelle Angebote in Anspruch zu nehmen, beispielsweise in Zoofachgeschäften.
Fall 3: Ein Tier geht auf Reisen…
Geht das Heimtier, insbesondere Hunde und Katzen, mit auf Reisen, gilt es fünf Hauptpunkte zu beachten:
Am günstigsten ist es natürlich, wenn Familie, Freunde oder Nachbarn Heimtiere hüten. Insbesondere für Katzen, Kleintiere oder Ziervögel ist es am besten, wenn sie in der gewohnten Umgebung bleiben. In diesem unproblematischen Fall gilt es vor Antritt der Reise ein paar Kleinigkeiten zu überprüfen. Bei Katzen, die sich auch im Freien aufhalten, und bei Hunden sollten die Impfungen überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Ebenso wie die Antizecken- und Flohprophylaxe. Ganz gleich, ob Fisch, Vogel oder Vierbeiner: Für alle Heimtiere sollte außerdem das Lieblingsfutter in ausreichender Menge bereitgestellt werden. Aquarianer können bei Kurztrips zudem auf Futterautomaten zurückgreifen, die ihre Zierfische - per Zeitschaltuhr gesteuert - versorgen.
Tierbesitzer sollten die Person, die sich mit der Pflege befasst, über die Gewohnheiten ihres Tieres informieren und für den Notfall die eigenen Kontaktdaten sowie die des Tierarztes hinterlassen.
Fall 2: Das Tier wird an anderer Stelle gepflegt
Natürlich kann man seine Tiere auch in private Pflege abgeben. Wichtig dabei ist, sich vorher die Umgebung anzuschauen, in der sich die Tiere aufhalten und sich darüber zu informieren, wie sie gepflegt werden. Hier bietet es sich an, professionelle Angebote in Anspruch zu nehmen, beispielsweise in Zoofachgeschäften.
Fall 3: Ein Tier geht auf Reisen…
Geht das Heimtier, insbesondere Hunde und Katzen, mit auf Reisen, gilt es fünf Hauptpunkte zu beachten:
- Beim Tierarzt sollten alle notwendigen Impfungen aufgefrischt werden.
- Gewohnte Dinge wie Katzenkörbe, Decken oder Spielsachen gehören mit ins Gepäck.
- Lieblingsfutter und Snacks mitnehmen, um Probleme der Futterakzeptanz bei ungewohnter Tiernahrung zu vermeiden.
- Der Hund oder die Katze sollte ein Halsband mit Adresse und Telefonnummer des Besitzers tragen
- Gehen Hunde und Katzen innerhalb der EU auf Reisen, benötigen sie einen EU-Heimtierpass mit Nachweis der Tollwutimpfung. Diesen stellt der Tierarzt aus. Für Reisen außerhalb Deutschlands sollte man sich bei ihm prinzipiell über Einreisebestimmungen und Impfungen des jeweiligen Landes informieren
Hunde im Porträt.
Wir möchten Ihnen populäre, aber auch weniger bekannte Hunderassen in kurzer Form vorstellen. Den Auftakt macht ein Hund von „präsidialem“ Stand: Der Cão de Água Português, besser bekannt als portugiesischer Wasserhund.
Im April 2009 stand eine Hunderasse ganz plötzlich im Fokus der Weltöffentlichkeit, über die zuvor wenig berichtet wurde: der portugiesische Wasserhund, vertreten durch den neuen „First Dog“ Bo. Mit dem Einzug des Hundes ins Weiße Haus erfüllte Präsident Obama seinen Kindern einen Herzenswunsch - und zugleich ein familiäres „Wahlkampfversprechen“. Den Ausschlag für diese Hunderasse gab nicht zuletzt die unproblematische Haltung für Allergiker. Da Obamas Tochter Malia an einer Hundehaar-Allergie leidet, eignet sich der kaum haarende Wasserhund bestens. Bereits in vorchristlicher Zeit soll der Wasserhund in Portugal heimisch geworden sein. Dort wurde er bis in die Neuzeit hinein in der Fischerei eingesetzt. Zum einen als aufmerksamer Wachhund, zum anderen half er dabei, Fische in die Netze zu treiben. Dabei behilflich waren ihm auch die Häute zwischen den Zehen, dank denen der Wasserhund bestens schwimmen kann. Der dicht behaarte Wasserhund mit den charakteristischen Schlappohren eignet sich unter anderem als Familienhund. Er ist jedoch temperamentvoll, braucht viel Auslauf, Bewegung und Beschäftigung. Dementsprechend ist er nicht für Halter mit wenig Zeit und einer kleinen Wohnung geeignet.
Wussten Sie schon, dass…
in deutschen Haushalten rund 23,3 Millionen Heimtiere leben? Dies ist jedenfalls die Zahl, die der Industrieverband Heimtierbedarf für das Jahr 2008 erhob. Spitzenreiter sind demnach Katzen mit 8,2 Millionen, gefolgt von 6,2 Millionen Kleintieren und 5,5 Millionen Hunden auf dem dritten Platz. Eher exotisch sind Terrarien und ihre Bewohner; sie sind nur in 1,2 Prozent der Haushalte vertreten und bringen es auf eine Zahl von 0,4 Millionen Terrarien.
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Im April 2009 stand eine Hunderasse ganz plötzlich im Fokus der Weltöffentlichkeit, über die zuvor wenig berichtet wurde: der portugiesische Wasserhund, vertreten durch den neuen „First Dog“ Bo. Mit dem Einzug des Hundes ins Weiße Haus erfüllte Präsident Obama seinen Kindern einen Herzenswunsch - und zugleich ein familiäres „Wahlkampfversprechen“. Den Ausschlag für diese Hunderasse gab nicht zuletzt die unproblematische Haltung für Allergiker. Da Obamas Tochter Malia an einer Hundehaar-Allergie leidet, eignet sich der kaum haarende Wasserhund bestens. Bereits in vorchristlicher Zeit soll der Wasserhund in Portugal heimisch geworden sein. Dort wurde er bis in die Neuzeit hinein in der Fischerei eingesetzt. Zum einen als aufmerksamer Wachhund, zum anderen half er dabei, Fische in die Netze zu treiben. Dabei behilflich waren ihm auch die Häute zwischen den Zehen, dank denen der Wasserhund bestens schwimmen kann. Der dicht behaarte Wasserhund mit den charakteristischen Schlappohren eignet sich unter anderem als Familienhund. Er ist jedoch temperamentvoll, braucht viel Auslauf, Bewegung und Beschäftigung. Dementsprechend ist er nicht für Halter mit wenig Zeit und einer kleinen Wohnung geeignet.
Wussten Sie schon, dass…
in deutschen Haushalten rund 23,3 Millionen Heimtiere leben? Dies ist jedenfalls die Zahl, die der Industrieverband Heimtierbedarf für das Jahr 2008 erhob. Spitzenreiter sind demnach Katzen mit 8,2 Millionen, gefolgt von 6,2 Millionen Kleintieren und 5,5 Millionen Hunden auf dem dritten Platz. Eher exotisch sind Terrarien und ihre Bewohner; sie sind nur in 1,2 Prozent der Haushalte vertreten und bringen es auf eine Zahl von 0,4 Millionen Terrarien.
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Hunde im Porträt-Collie
„Ich glaube, Lassie will uns etwas sagen.“ Spätestens seit der TV-Serie „Lassie“ genießt der Collie den Ruf einer intelligenten Hunderasse. Und auch heutigen Forschungsergebnissen zufolge zählt diese Hunderasse zu den klügsten.
Die Geschichte des Collies reicht zurück bis ins Mittelalter. Ihre Vorfahren waren „ Colley Dogs“, Hütehunde der schottischen Schäfer. Seine auffällige Zeichnung wurde von Schäfern geschätzt, da Collies in der Landschaft der Highlands besonders gut zu erkennen waren. Im 19. Jahrhundert erlebte der Collie eine Begeisterungswelle. Diese gipfelte in der Anerkennung der Rasse im Jahre 1858.
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Die Geschichte des Collies reicht zurück bis ins Mittelalter. Ihre Vorfahren waren „ Colley Dogs“, Hütehunde der schottischen Schäfer. Seine auffällige Zeichnung wurde von Schäfern geschätzt, da Collies in der Landschaft der Highlands besonders gut zu erkennen waren. Im 19. Jahrhundert erlebte der Collie eine Begeisterungswelle. Diese gipfelte in der Anerkennung der Rasse im Jahre 1858.
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Hunde im Porträt-Dalmatiner
Eine Hunderasse, die bereits durch ihr Äußeres für starkes Aufsehen sorgt, ist der Dalmatiner. Mit seinem weißen Fell und den schwarzen Punkten ist er ein wahrer Blickfang.
Die Geschichte der Hunderasse reicht weit zurück in die Menschheitsgeschichte. So sollen sich bereits in ägyptischen Pharaonengräbern Bilder befinden, die dem Dalmatiner sehr ähnliche Hunde darstellen. Der Name selbst leitet sich von der kroatischen Küstenregion Dalmatien ab. Hier liegt die Wiege systematischer Züchtungen.
In heutiger Zeit ist der Dalmatiner vor allen Dingen als Familienhund beliebt. Er zeichnet sich durch ein freundliches und lebhaftes Wesen aus.
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Die Geschichte der Hunderasse reicht weit zurück in die Menschheitsgeschichte. So sollen sich bereits in ägyptischen Pharaonengräbern Bilder befinden, die dem Dalmatiner sehr ähnliche Hunde darstellen. Der Name selbst leitet sich von der kroatischen Küstenregion Dalmatien ab. Hier liegt die Wiege systematischer Züchtungen.
In heutiger Zeit ist der Dalmatiner vor allen Dingen als Familienhund beliebt. Er zeichnet sich durch ein freundliches und lebhaftes Wesen aus.
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Juckreiz im Herbst-die Herbstgrasmilbe
- Kleine Plagegeister sorgen für Juckreiz im Herbst
- Jetzt gegen Herbstgrasmilben und Flöhe vorsorgen
Wie der Name schon sagt, sitzen sie auf Gräsern, von welchen sie beim Vorbei-gehen von Tier oder Mensch abgestreift werden. Uns Menschen schützen aller-dings meist lange Hosen. Schätzungsweise jeder dritte Hund bringt diese lästi-gen Plagegeister vom Spaziergang in Wald und Wiese mit nach Hause. Die kleinen, orange-roten Milben, die mit bloßem Auge sichtbar sind, sitzen vor allem an den Beinen und Pfoten (besonders zwischen den Zehen), an Bauch, Schenkelinnenseiten, Lefzen, Nasenrücken und den Ohren.
Massiver Juckreiz durch Milben
Während ihres Wachstums durchlaufen sie drei Entwicklungsstadien: Larve (3 Beinpaare, 0,2-0,5mm), Nymphe (2 Beinpaare) und schließlich die adulte Milbe (4 Beinpaare, bis 1mm). Während das adulte Tier freilebend ist und sich von kleinen Insekten und deren Eiern ernährt, benötigt die Milbenlarve und eventuell auch die Nymphe den Saugakt auf einem Warmblüter (z.B. Rind, Schwein, Hund, Katze, Mensch), um sich zu ernähren und weiterzuentwickeln. Als sogenannte Saugmilbe nimmt sie hierbei mit ihrem langen Saugrüssel Lymphe von dem Wirtstier auf. Nach dem Vollsaugen fällt die Larve ab und verkriecht sich im Erdboden, wo sie sich weiterentwickelt. Dementsprechend findet keine Vermehrung in der Wohnung statt. Aufgrund allergischer Hautreaktionen – der Speichel der Milben wirkt als Allergen - kommt es beim Wirt zu massivem Juckreiz und bei empfindlichen Tieren kann der Herbstgrasmilbenbefall sogar zu dicken Hautquaddeln, zugeschwollenen Augen und Lefzenödemen führen, selbst geschwürartige Veränderungen kommen vor. Der starke Juckreiz hält auch nach dem Biss und dem Abfallen der Parasiten noch einige Zeit an, so dass die geschädigte und gereizte Haut für bakterielle Sekundärinfektionen anfällig wird. Einzelne Ekzeme oder sogar eine generalisierte Dermatitis (Hautentzündung) können die Folge sein. Beim Mensch bezeichnet man dies auch als „Gebüschkrätze“.
Wirksame Gegenmaßnahmen einleiten
Sollte Ihr Vierbeiner nach einem Spaziergang mit beschriebenem Juckreiz reagieren, empfiehlt es sich die betroffenen Körperregionen gründlich zu waschen. Eine Hilfe hierfür sind spezielle juckreizstillende Shampoos. Anschließend bringen kühlende Lotionen Linderung. Bei sensiblen Hunden ist es ratsam, das Tier vorbeugend mit bestimmten Sprays einzusprühen oder mit entsprechenden Antiparasitenshampoos zu baden, um so den Befall mit Herbstgrasmilben zu vermeiden. Die Hauptzeit der Herbstgrasmilben beginnt meistens im August und geht bis Oktober, je nach Witterung (schönes, warmes Herbstwetter) ist mit den Schädlingen aber noch bis Mitte November zu rechnen. So weit man weiß, werden hier bei uns von den Herbstgrasmilben zum Glück keine Krankheiten übertragen. Anders verhält es sich mit einer nah verwandten Trombicula-Art (Trombicula akamushi), die in Ostasien, vor allem in Japan, die Erreger (Rickettsia orientalis) des sogenannten Tsutsugamushi-Fiebers auf den Menschen überträgt.
Ebenfalls eine mögliche Ursache: Flohbefall
Als andere Ursache für massiven Juckreiz und Hautprobleme bei Ihrem Tier soll-ten Sie im Moment auch immer einen Flohbefall in Erwägung ziehen. Durch Igel, die auf der Suche nach Nahrung und Überwinterungsmöglichkeit im Herbst vermehrt in unsere Gärten kommen, werden auch die Flöhe mitgebracht. Wahre „Flohmutterschiffe“ stellen die Igel dar.
Dabei muss Ihr Haustier gar nicht mit dem Igel selbst in Kontakt kommen, um sich eine Flohplage einzufangen. Es reicht, wenn der Schlafplatz des Igels entdeckt und gründlich untersucht wird. Symptome und Folgen eines Flohbefalls gleichen denen der Herbstgrasmilben: starker Juckreiz, Hautrötungen, Ödeme, Haarausfall bis hin zur ausgeprägten Flohdermatitis.
Zur Flohprophylaxe gibt es auf dem Markt diverse wirksame Präparate, z. B. Sprays, Spot-Ons (Tropfen, die auf die Haut gegeben werden) und Halsbänder. Beachten Sie bitte genau den Beipackzettel, ob diese Mittel für Fische oder Am-phibien giftig sind. Dann müssen gewisse Vorsichtsmaßnahmen getroffen wer-den, z. B. eine Wartezeit nach dem Aufbringen oder dem Ausziehen des Halsbandes.
Copyright Text/Foto: Dr. Karsten Hesse, 35460 Staufenberg
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
Gewohnheiten der Tiere auch zum Fest beachten
Wer freut sich nicht auf den festlich geschmückten Christbaum und das wundervolle Weihnachtsessen? Aber für unsere Vierbeiner bergen diese Freuden eine Vielzahl von Gefahren, und jedes Jahr müssen in den Tierarztpraxen die „Feiertagspatienten“ verarztet werden. Deshalb hier eine Checkliste für die Feiertage, zusammengestellt von Tierarzt Dr. Karsten Hesse.
Weihnachtsstress:
Hunde und Katzen benötigen einen ruhigen Platz, an den sie sich zurückziehen können, wenn der Weihnachtstrubel und die Besucheranzahl zu groß werden. Vor allem bei Kommunikationsschwierigkeiten und Animositäten zwischen Gast und Haustier (Angst vor Hunden, Katzenhaarallergie, bis hin zu „Igitt, die haart ja furchtbar!“, „Oh je, wie der sabbert!“, „Kind, pass auf, der hat bestimmt Würmer!“ usw.) sollte ein ruhiger Raum für ihren Vierbeiner zur Verfügung stehen. Wenn sich das Haus füllt, ist besonders auf offene Türen und unternehmungslustige Tiere zu achten. Gerade reine Stubentiger stürmen bei solchen Anlässen gerne in die sonst verbotene Freiheit. Ein Adressanhänger am Halsband kann vor dem Schlimmsten bewahren.
Ernährung:
Unsere Hausgenossen sind Gewohnheitstiere, deshalb sollte trotz Weihnachtshektik für den gewohnten geregelten Tagesablauf der Tiere gesorgt werden. Änderungen bezüglich der Fütterungszeit, -menge und des Fütterungsortes sind zu vermeiden. Besonders Katzen reagieren oft ganz empfindlich auf plötzliche Umstellungen und zeigen ihren Protest nicht selten in Form von demonstrativem Harnabsatz außerhalb der Katzentoilette (beliebter Ort ist das Kopfkissen des – in ihren Augen – „Unruhestifters“). Viele wollen auch ihrem Tier an den Feiertagen etwas ganz besonders Gutes bieten, aber häufig wird auf die ungewohnte Nahrung und die abrupte Futterumstellung mit Durchfall geantwortet.
Knochen und Essensreste:
Weihnachtsgänse, Rehrücken, Lammkeulen etc. sind Lieferanten schmackhafter Knochenabfälle. Trotzdem sollten diese lieber in der Tonne landen, anstatt Hund oder Katze als Leckerbissen angeboten zu werden. Knochen können zum einen überall steckenbleiben (zwischen den Zähnen, im Hals, im Magen, im Darm), zum anderen kann Knochenfütterung zu schmerzhaftem Kotabsatz und sogar zur massiven Verstopfung (nicht selten nur operativ zu beheben) führen oder Erbrechen und Durchfall auslösen – alles natürlich mit den entsprechenden Folgen. Auch fette und stark gewürzte Essensreste (Fett vom Fleischfondue, Gänsehaut, Eisbeinschwarte) sind immer gut für Magen-Darm-Störungen der besonderen Art.
Süßigkeiten:
Vor allem, wenn Kleinkinder im Haus sind, sollte darauf geachtet werden, dass Hund und Katze durch diese nicht unkontrolliert mit Süßigkeiten vollgestopft werden – auch wenn mancher Hund sich als wahre „Naschkatze“ erweist. Abgesehen von Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Verfettung können Schokolade und Kakaoprodukte Ihr Tier auch richtig vergiften. In Schokolade ist Theobromin enthalten, das für unsere Haustiere giftig ist. Für den Hund ist reines Theobromin schon in einer Dosis von 100-200 Milligramm tödlich. Eine Tafel Vollmilchschokolade enthält bereits 155-232 Milligramm Theobromin und eine Tafel Zartbitterschokolade noch mehr. Zwei Stückchen Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua somit schon tödlich enden. Wenn Sie Ihr Tier verwöhnen wollen, dann besser mit speziellen Leckerlis aus dem Tierfutterfachhandel.
Pflanzen:
Herrlich schmücken sie die Wohnung, aber Mistelzweige, Thuja, Taxus, Stechpalme und Weihnachtsstern sind für Katzen giftig. Elektrokabel: Weihnachtsbeleuchtungen bedeuten elektrische Kabel, die zum Kauen einladen – nicht selten mit tödlichem Ausgang. Besondere Vorsicht ist bei Jungtieren und Nagern geboten.
Kerzen:
Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt! Wie schnell steht ein buschiger Hunde- oder Katzenschwanz in Flammen. Und durch heißes Wachs kann es zu schwerwiegenden Verbrennungen kommen. Auch für Vögel stellen Kerzen eine große Gefahr dar, denn sie können sich beim Freiflug verbrennen oder beim neugierigen Beknabbern verletzen.
Tannenbaum:
Der Weihnachtsbaum ist gut abzusichern, denn vor allem kletterfreudige Katzen können ansonsten den festlich geschmückten Baum in ein einziges Chaos verwandeln. Bei Tieren im Haushalt empfehlen sich aus Sicherheitsgründen, genau wie bei kleinen Kindern, elektrische Weihnachtsbaumkerzen.
Baumschmuck:
Scharfkantige Gegenstände und zerbrechliche Christbaumkugeln sind besonders attraktiv und besonders gefährlich (äußerliche Schnittverletzungen beim Spielen oder Hineintreten, innerliche beim Zerkauen oder Hinunterschlucken). Auch Geschenkbänder und Lametta verführen zum Spielen und Hinunterschlucken – sie sind dünn und scharfkantig genug, um sich durch den Darm zu schneiden oder sich zumindest so im Magen-Darm-Trakt zu verheddern, dass es zu Darmverschlingungen bis hin zum Darmverschluss kommen kann. Hier hilft in der Regel nur noch schnelle chirurgische Hilfe.
Bitte beachten Sie daher diese kleinen Tipps und einem schönen und unbeschwerten Weihnachtsfest dürfte nichts im Wege stehen – Fröhliche Weihnachten!
Copyright Text/Foto: Dr. Karsten Hesse, 35460 Staufenberg
Weihnachtsstress:
Hunde und Katzen benötigen einen ruhigen Platz, an den sie sich zurückziehen können, wenn der Weihnachtstrubel und die Besucheranzahl zu groß werden. Vor allem bei Kommunikationsschwierigkeiten und Animositäten zwischen Gast und Haustier (Angst vor Hunden, Katzenhaarallergie, bis hin zu „Igitt, die haart ja furchtbar!“, „Oh je, wie der sabbert!“, „Kind, pass auf, der hat bestimmt Würmer!“ usw.) sollte ein ruhiger Raum für ihren Vierbeiner zur Verfügung stehen. Wenn sich das Haus füllt, ist besonders auf offene Türen und unternehmungslustige Tiere zu achten. Gerade reine Stubentiger stürmen bei solchen Anlässen gerne in die sonst verbotene Freiheit. Ein Adressanhänger am Halsband kann vor dem Schlimmsten bewahren.
Ernährung:
Unsere Hausgenossen sind Gewohnheitstiere, deshalb sollte trotz Weihnachtshektik für den gewohnten geregelten Tagesablauf der Tiere gesorgt werden. Änderungen bezüglich der Fütterungszeit, -menge und des Fütterungsortes sind zu vermeiden. Besonders Katzen reagieren oft ganz empfindlich auf plötzliche Umstellungen und zeigen ihren Protest nicht selten in Form von demonstrativem Harnabsatz außerhalb der Katzentoilette (beliebter Ort ist das Kopfkissen des – in ihren Augen – „Unruhestifters“). Viele wollen auch ihrem Tier an den Feiertagen etwas ganz besonders Gutes bieten, aber häufig wird auf die ungewohnte Nahrung und die abrupte Futterumstellung mit Durchfall geantwortet.
Knochen und Essensreste:
Weihnachtsgänse, Rehrücken, Lammkeulen etc. sind Lieferanten schmackhafter Knochenabfälle. Trotzdem sollten diese lieber in der Tonne landen, anstatt Hund oder Katze als Leckerbissen angeboten zu werden. Knochen können zum einen überall steckenbleiben (zwischen den Zähnen, im Hals, im Magen, im Darm), zum anderen kann Knochenfütterung zu schmerzhaftem Kotabsatz und sogar zur massiven Verstopfung (nicht selten nur operativ zu beheben) führen oder Erbrechen und Durchfall auslösen – alles natürlich mit den entsprechenden Folgen. Auch fette und stark gewürzte Essensreste (Fett vom Fleischfondue, Gänsehaut, Eisbeinschwarte) sind immer gut für Magen-Darm-Störungen der besonderen Art.
Süßigkeiten:
Vor allem, wenn Kleinkinder im Haus sind, sollte darauf geachtet werden, dass Hund und Katze durch diese nicht unkontrolliert mit Süßigkeiten vollgestopft werden – auch wenn mancher Hund sich als wahre „Naschkatze“ erweist. Abgesehen von Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Verfettung können Schokolade und Kakaoprodukte Ihr Tier auch richtig vergiften. In Schokolade ist Theobromin enthalten, das für unsere Haustiere giftig ist. Für den Hund ist reines Theobromin schon in einer Dosis von 100-200 Milligramm tödlich. Eine Tafel Vollmilchschokolade enthält bereits 155-232 Milligramm Theobromin und eine Tafel Zartbitterschokolade noch mehr. Zwei Stückchen Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua somit schon tödlich enden. Wenn Sie Ihr Tier verwöhnen wollen, dann besser mit speziellen Leckerlis aus dem Tierfutterfachhandel.
Pflanzen:
Herrlich schmücken sie die Wohnung, aber Mistelzweige, Thuja, Taxus, Stechpalme und Weihnachtsstern sind für Katzen giftig. Elektrokabel: Weihnachtsbeleuchtungen bedeuten elektrische Kabel, die zum Kauen einladen – nicht selten mit tödlichem Ausgang. Besondere Vorsicht ist bei Jungtieren und Nagern geboten.
Kerzen:
Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt! Wie schnell steht ein buschiger Hunde- oder Katzenschwanz in Flammen. Und durch heißes Wachs kann es zu schwerwiegenden Verbrennungen kommen. Auch für Vögel stellen Kerzen eine große Gefahr dar, denn sie können sich beim Freiflug verbrennen oder beim neugierigen Beknabbern verletzen.
Tannenbaum:
Der Weihnachtsbaum ist gut abzusichern, denn vor allem kletterfreudige Katzen können ansonsten den festlich geschmückten Baum in ein einziges Chaos verwandeln. Bei Tieren im Haushalt empfehlen sich aus Sicherheitsgründen, genau wie bei kleinen Kindern, elektrische Weihnachtsbaumkerzen.
Baumschmuck:
Scharfkantige Gegenstände und zerbrechliche Christbaumkugeln sind besonders attraktiv und besonders gefährlich (äußerliche Schnittverletzungen beim Spielen oder Hineintreten, innerliche beim Zerkauen oder Hinunterschlucken). Auch Geschenkbänder und Lametta verführen zum Spielen und Hinunterschlucken – sie sind dünn und scharfkantig genug, um sich durch den Darm zu schneiden oder sich zumindest so im Magen-Darm-Trakt zu verheddern, dass es zu Darmverschlingungen bis hin zum Darmverschluss kommen kann. Hier hilft in der Regel nur noch schnelle chirurgische Hilfe.
Bitte beachten Sie daher diese kleinen Tipps und einem schönen und unbeschwerten Weihnachtsfest dürfte nichts im Wege stehen – Fröhliche Weihnachten!
Copyright Text/Foto: Dr. Karsten Hesse, 35460 Staufenberg
Silvesterstress für Heimtiere
Was Sie tun können, wenn’s wieder mal knallt…
Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich der Silvesterstress für Heimtiere minimieren
Sobald die Silvesterböller und Raketen in den Geschäften Einzug halten, sind viele Heimtierbesitzer vorgewarnt. Das Silvesterfest naht und mit ihm das bei zahlreichen Hunden und Katzen nicht allzu beliebte Ritual des Krachens und Knallens. Damit sich der Stressfaktor für Heimtiere ein wenig reduziert, haben wir ein paar einfache Tipps zusammengetragen, wie man dem lauten Böller ein wenig Schrecken nimmt.
Insbesondere Hunde und Katzen leiden aufgrund ihres feinen Gehörs unter den plötzlichen und lauten Knalleffekten des Feuerwerks. Zunächst einmal sollte jeder Hunde- oder Katzenbesitzer darauf achten, dass er seinem Tier gegenüber eine gewisse Sicherheit und Ruhe vermittelt. Diese Ausstrahlung überträgt sich und beruhigt die tierischen Mitbewohner ebenfalls.
Außerdem sollten Spaziergänge mit dem Hund vor allen Dingen auf die raketen- und böllerfreie Zeit gelegt werden. Für Ausflüge rund um den 31. Dezember gilt außerdem: Nehmen Sie Ihren Vierbeiner auf jeden Fall zur Sicherheit an die Leine. Denn auch kurz vor und nach dem Fest wird vielerorts vereinzelt geböllert. Manch ein Hund gerät in solch einer Situation in Panik und tritt die Flucht nach vorne an. Für Hunde und Katzen gilt es gleichermaßen einen geschützten und ruhigen Raum einzurichten, an dem sie sich zurückziehen können. Der Raum sollte sich gut verdunkeln lassen, beispielsweise durch Vorhänge oder Rollos. Katzenbesitzer, deren Samtpfoten Freigänger sind, sollten ihre Tiere frühzeitig in die heimischen vier Wände holen. In der gewohnten Umgebung lassen sich die fremdartigen und unangenehmen Geräusche wesentlich besser ertragen.
Wenn Tiere trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen extrem unter dem Silvesterfeuerwerk leiden, sollten Heimtierbesitzer rechtzeitig ihren Tierarzt zu Verhaltensregeln und Behandlungsmöglichkeiten befragen. So kommen Heimtiere und ihre Besitzer gut ins neue Jahr.
Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich der Silvesterstress für Heimtiere minimieren
Sobald die Silvesterböller und Raketen in den Geschäften Einzug halten, sind viele Heimtierbesitzer vorgewarnt. Das Silvesterfest naht und mit ihm das bei zahlreichen Hunden und Katzen nicht allzu beliebte Ritual des Krachens und Knallens. Damit sich der Stressfaktor für Heimtiere ein wenig reduziert, haben wir ein paar einfache Tipps zusammengetragen, wie man dem lauten Böller ein wenig Schrecken nimmt.
Insbesondere Hunde und Katzen leiden aufgrund ihres feinen Gehörs unter den plötzlichen und lauten Knalleffekten des Feuerwerks. Zunächst einmal sollte jeder Hunde- oder Katzenbesitzer darauf achten, dass er seinem Tier gegenüber eine gewisse Sicherheit und Ruhe vermittelt. Diese Ausstrahlung überträgt sich und beruhigt die tierischen Mitbewohner ebenfalls.
Außerdem sollten Spaziergänge mit dem Hund vor allen Dingen auf die raketen- und böllerfreie Zeit gelegt werden. Für Ausflüge rund um den 31. Dezember gilt außerdem: Nehmen Sie Ihren Vierbeiner auf jeden Fall zur Sicherheit an die Leine. Denn auch kurz vor und nach dem Fest wird vielerorts vereinzelt geböllert. Manch ein Hund gerät in solch einer Situation in Panik und tritt die Flucht nach vorne an. Für Hunde und Katzen gilt es gleichermaßen einen geschützten und ruhigen Raum einzurichten, an dem sie sich zurückziehen können. Der Raum sollte sich gut verdunkeln lassen, beispielsweise durch Vorhänge oder Rollos. Katzenbesitzer, deren Samtpfoten Freigänger sind, sollten ihre Tiere frühzeitig in die heimischen vier Wände holen. In der gewohnten Umgebung lassen sich die fremdartigen und unangenehmen Geräusche wesentlich besser ertragen.
Wenn Tiere trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen extrem unter dem Silvesterfeuerwerk leiden, sollten Heimtierbesitzer rechtzeitig ihren Tierarzt zu Verhaltensregeln und Behandlungsmöglichkeiten befragen. So kommen Heimtiere und ihre Besitzer gut ins neue Jahr.
Zahngesundheit beim Hund
Auf die Vorsorge kommt es an
Der Tierarzttipp von Dr. Karsten Hesse - Spezielle Produkte und Snacks helfen weiter
Shopping-Tipp: Hier finden Sie Snacks für Ihren Hund
Die meisten Hunde haben 42 Zähne, das sind zehn Zähne mehr als der Mensch. Wie beim Menschen gibt es auch beim Tier zahlreiche Gefahren für die Zahngesundheit. Am häufigsten sind die Zähne von Zahnbelägen und Zahnstein bedroht.
Als Fleischfresser besitzt der Hund ein Gebiss, das dem Ergreifen und Töten der Beutetiere und dem groben Zerreißen dient. Die Zähne der Vorfahren unserer Hunde wurden durch regelmäßigen Beutefang und -verzehr gereinigt, Zahnerkrankungen waren selten. In heutiger Zeit hat sich die Lebensweise geändert und die Zahngesundheit des Hundes stellt neue Anforderungen.
In der Maulhöhle gibt es Bakterien, die sich an der Zahnoberfläche festsetzen und vermehren. Zusammen mit Nahrungsresten entstehen klebrige Beläge, die Plaque.
Durch Einlagerung von Mineralsalzen aus dem Speichel in die Plaque werden die Zahnbeläge zu gelblich-braunem Zahnstein. Er haftet gewöhnlich zuerst an der Außenfläche der Fang- und Backenzähne. Durch den mechanischen Druck des Zahnsteins und durch Giftstoffe der Plaquebakterien entsteht eine Entzündung des Zahnfleisches, die mit einer schmalen, aber oft deutlich sichtbaren Rötung beginnt. Oft hat der Hund dabei Mundgeruch. Schließlich kann der gesamte Zahnhalteapparat betroffen sein. Die Folgen sind bekannt: Das Zahnfleisch geht zurück (Parodontose), die Zähne lockern sich und fallen aus oder müssen gezogen werden. Plaquebakterien und ihre Gifte können im ganzen Körper streuen und die Allgemeingesundheit gefährden.
Lassen Sie es nicht so weit kommen! Die wirksamste Prophylaxe zur Verhinderung der Zahnsteinbildung ist das regelmäßige Zähneputzen mit speziell für Tiere hergestellten Zahnbürsten und Zahnpasten.
Man sollte bereits im frühen Alter damit beginnen, den Hund daran zu gewöhnen. Trotzdem duldet nicht jedes Tier das Zähneputzen. In diesem Fall können Sie ihm regelmäßig spezielle Kaustreifen oder Kauknochen anbieten. Durch die innere Beschaffenheit dieser Kauknochen erfolgt eine mechanische Reinigung der Zähne, dadurch werden das Wachstum der Plaquebakterien und die Zahnsteinbildung deutlich reduziert. Lassen Sie die Zähne Ihres Hundes in regelmäßigen Abständen von Ihrem Tierarzt kontrollieren. Massiver Zahnstein kann beim Tier nur in Vollnarkose mit einem Ultraschall-Zahnsteinentfernungsgerät entfernt werden. Nach gründlicher Reinigung von Plaque und Zahnstein wird die Zahnoberfläche noch poliert, um durch die glatte Oberfläche das Wiederauftreten neuer Zahnbeläge zu verhindern bzw. zu verzögern. Bei starker Zahnfleischentzündung oder wenn Zähne gezogen werden mussten, empfiehlt sich zusätzlich eine Antibiotikumtherapie, in leichten Fällen reicht meist das Auftragen einer desinfizierenden und gut haftenden Zahnfleischsalbe über mehrere Tage.
Copyright Text/Foto: Dr. Karsten Hesse, 35460 Staufenberg
Der Tierarzttipp von Dr. Karsten Hesse - Spezielle Produkte und Snacks helfen weiter
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Die meisten Hunde haben 42 Zähne, das sind zehn Zähne mehr als der Mensch. Wie beim Menschen gibt es auch beim Tier zahlreiche Gefahren für die Zahngesundheit. Am häufigsten sind die Zähne von Zahnbelägen und Zahnstein bedroht.
Als Fleischfresser besitzt der Hund ein Gebiss, das dem Ergreifen und Töten der Beutetiere und dem groben Zerreißen dient. Die Zähne der Vorfahren unserer Hunde wurden durch regelmäßigen Beutefang und -verzehr gereinigt, Zahnerkrankungen waren selten. In heutiger Zeit hat sich die Lebensweise geändert und die Zahngesundheit des Hundes stellt neue Anforderungen.
In der Maulhöhle gibt es Bakterien, die sich an der Zahnoberfläche festsetzen und vermehren. Zusammen mit Nahrungsresten entstehen klebrige Beläge, die Plaque.
Durch Einlagerung von Mineralsalzen aus dem Speichel in die Plaque werden die Zahnbeläge zu gelblich-braunem Zahnstein. Er haftet gewöhnlich zuerst an der Außenfläche der Fang- und Backenzähne. Durch den mechanischen Druck des Zahnsteins und durch Giftstoffe der Plaquebakterien entsteht eine Entzündung des Zahnfleisches, die mit einer schmalen, aber oft deutlich sichtbaren Rötung beginnt. Oft hat der Hund dabei Mundgeruch. Schließlich kann der gesamte Zahnhalteapparat betroffen sein. Die Folgen sind bekannt: Das Zahnfleisch geht zurück (Parodontose), die Zähne lockern sich und fallen aus oder müssen gezogen werden. Plaquebakterien und ihre Gifte können im ganzen Körper streuen und die Allgemeingesundheit gefährden.
Lassen Sie es nicht so weit kommen! Die wirksamste Prophylaxe zur Verhinderung der Zahnsteinbildung ist das regelmäßige Zähneputzen mit speziell für Tiere hergestellten Zahnbürsten und Zahnpasten.
Man sollte bereits im frühen Alter damit beginnen, den Hund daran zu gewöhnen. Trotzdem duldet nicht jedes Tier das Zähneputzen. In diesem Fall können Sie ihm regelmäßig spezielle Kaustreifen oder Kauknochen anbieten. Durch die innere Beschaffenheit dieser Kauknochen erfolgt eine mechanische Reinigung der Zähne, dadurch werden das Wachstum der Plaquebakterien und die Zahnsteinbildung deutlich reduziert. Lassen Sie die Zähne Ihres Hundes in regelmäßigen Abständen von Ihrem Tierarzt kontrollieren. Massiver Zahnstein kann beim Tier nur in Vollnarkose mit einem Ultraschall-Zahnsteinentfernungsgerät entfernt werden. Nach gründlicher Reinigung von Plaque und Zahnstein wird die Zahnoberfläche noch poliert, um durch die glatte Oberfläche das Wiederauftreten neuer Zahnbeläge zu verhindern bzw. zu verzögern. Bei starker Zahnfleischentzündung oder wenn Zähne gezogen werden mussten, empfiehlt sich zusätzlich eine Antibiotikumtherapie, in leichten Fällen reicht meist das Auftragen einer desinfizierenden und gut haftenden Zahnfleischsalbe über mehrere Tage.
Copyright Text/Foto: Dr. Karsten Hesse, 35460 Staufenberg
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