Wir möchten Ihnen populäre, aber auch weniger bekannte Hunderassen in kurzer Form vorstellen. Den Auftakt macht ein Hund von „präsidialem“ Stand: Der Cão de Água Português, besser bekannt als portugiesischer Wasserhund.
Im April 2009 stand eine Hunderasse ganz plötzlich im Fokus der Weltöffentlichkeit, über die zuvor wenig berichtet wurde: der portugiesische Wasserhund, vertreten durch den neuen „First Dog“ Bo. Mit dem Einzug des Hundes ins Weiße Haus erfüllte Präsident Obama seinen Kindern einen Herzenswunsch - und zugleich ein familiäres „Wahlkampfversprechen“. Den Ausschlag für diese Hunderasse gab nicht zuletzt die unproblematische Haltung für Allergiker. Da Obamas Tochter Malia an einer Hundehaar-Allergie leidet, eignet sich der kaum haarende Wasserhund bestens. Bereits in vorchristlicher Zeit soll der Wasserhund in Portugal heimisch geworden sein. Dort wurde er bis in die Neuzeit hinein in der Fischerei eingesetzt. Zum einen als aufmerksamer Wachhund, zum anderen half er dabei, Fische in die Netze zu treiben. Dabei behilflich waren ihm auch die Häute zwischen den Zehen, dank denen der Wasserhund bestens schwimmen kann. Der dicht behaarte Wasserhund mit den charakteristischen Schlappohren eignet sich unter anderem als Familienhund. Er ist jedoch temperamentvoll, braucht viel Auslauf, Bewegung und Beschäftigung. Dementsprechend ist er nicht für Halter mit wenig Zeit und einer kleinen Wohnung geeignet.
Wussten Sie schon, dass…
in deutschen Haushalten rund 23,3 Millionen Heimtiere leben? Dies ist jedenfalls die Zahl, die der Industrieverband Heimtierbedarf für das Jahr 2008 erhob. Spitzenreiter sind demnach Katzen mit 8,2 Millionen, gefolgt von 6,2 Millionen Kleintieren und 5,5 Millionen Hunden auf dem dritten Platz. Eher exotisch sind Terrarien und ihre Bewohner; sie sind nur in 1,2 Prozent der Haushalte vertreten und bringen es auf eine Zahl von 0,4 Millionen Terrarien.
Quelle: http://www.zoo-gigant.de/info/Kompetenz-Tipp-des-Monats.html
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